Heute hatte ich wieder einen E-Day. Ich kann Euch sagen, es war ganz schön bewegend. Wir waren in einer „Kirche“ in den Slums und haben dort ein Programm für Kinder, Erwachsene, HIV und Aidserkrankte gehalten. Ich habe meine Geschichte von der Mama erzählt, und habe dabei die ganze Zeit weinen müssen. Aber es war gut. Die Menschen waren sehr aufmerksam und interessiert indem was ich erzählt habe. Als wir unser Programm beendet hatten, kamen die Frauen und Männer zu uns und wollten, dass wir für sie beten. Das hat mich sehr bewegt. Wisst Ihr, die Menschen haben hier nichts. Sie haben auch keine Hoffnung und da ist es schön zu sehen, dass wir ihnen eine Hoffnung aufzeigen können und ihnen durch Gebet helfen können. Für mich ist es schwer zu akzeptieren, dass ich „nur“ für sie beten kann. Es gibt hier so viel zu tun, aber was immer ich anfangen würde, würde nicht viel helfen, da es Jahre dauern würde. Also muss ich lernen, all das in Gottes Hand zu geben und ihm zu überlassen. Das hat mich auf jeden Fall mehr beschäftigt als ich vermutet hatte und ich muss das auch erst einmal verarbeiten.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr für die Menschen hier in Cambodia beten könntet. Vielen Dank.
Bis dahin, alles Gute und Gottes Segen! Kathrin

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